Es ist unser Anspruch, am Gütesiegel interessierten Universitäten sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften umfassend über das Gütesiegel Wirtschaftsingenieurwesen und den Vergabeprozess zu informieren. Durch eine transparenten und kollegialen Umgang mit Professorinnen und Professoren, Studiengangsleiter:innen und Dekanen wollen wir eine belastbare Entscheidungsgrundlage für die Bewerbung auf das Gütesiegel gewährleisten. Insbesondere während des Vergabeprozess halten wir Rücksprache zwischen den beteiligten Personen und Organen, um eine faires und angemessenes Vorgehen sicherzustellen.
Erfahren Sie mehr über
die Vorteile und den Vergabeprozess
des Gütesiegel für Wirtschaftsingenieurwesen!
Gemeinsam ans Ziel
”Den Blick auch über die Grenzen Europas hinaus zu weiten und ein internationales Netzwerk des Wirtschaftsingenieurwesens aufzubauen, das ist der nächste wichtige Schritt, den wir nach der Einrichtung des Gütesiegels Wirtschaftsingenieurwesen gemeinsam in unserem starken Netzwerk anstreben.
Prof. Uwe DittmannVorsitzender FFBT WI
Vergabeprozess
Von der ersten Interessensbekundung über den Antrag bis zur Verleihung durchläuft die Siegelvergabe nachfolgende Schritte. Da die am Prozess beteiligten Erfahrungsträger:innen des Wirtschaftsingenieurwesens selbst in Forschung und Lehre tätig sind, sollten Sie von der erstmaligen Kontaktaufnahme bis zur Verleihung des Gütesiegels etwa 3 – 4 Monate einberechnen.
Info-Termine online
In Online-Sessions stellen Vertreter des FFBT WI, des VWI sowie der ASIIN das Gütesiegel vor und sind für Ihre Fragen da. Weitere Termine sind in Planung.
FAQ
Anbei finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Fragen rund um das Gütesiegel, die laufend ergänzt wird.
Was kostet die Siegelvergabe innerhalb des DACH-Raums?
Für Hochschulen, die Mitglieder in den Vereinen FFBT WI und VWI sind:
- Für die ersten beiden Studienprogamme jeweils 1.500 € zzgl. MwSt.
- Ab dem dritten bis zum max. fünften Studienprogramm fallen jeweils 500 € zzgl. MwSt. an
Für Hochschulen, die keine Mitglieder in den Vereinen FFBT WI und VWI sind:
- Für die ersten beiden Studienprogamme jeweils 2.000 € zzgl. MwSt.
- Ab dem dritten bis zum max. fünften Studienprogramm fallen jeweils 650 € zzgl. MwSt. an
- Zur Mitgliedschaft siehe hier (FFBT WI) und hier (VWI)
Welchen Vorteile haben Mitgliedshochschulen des FFBT WI sowie VWI?
Für Hochschulen, die Mitglieder in den Vereinen FFBT WI und VWI sind:
- Für die ersten beiden Studienprogamme jeweils 1.500 € zzgl. MwSt.
(Ohne Mitgliedschaft 2.000 €) - Ab dem dritten bis zum max. fünften Studienprogramm fallen jeweils 500 € zzgl. MwSt. an
(Ohne Mitgliedschaft 650 €)
Was kostet die Siegelvergabe außerhalb des DACH-Raums?
- Für die ersten beiden Studienprogamme jeweils 2.000 € zzgl. MwSt. an
- Ab dem dritten bis zum max. fünften Studienprogramm fallen jeweils 650 € zzgl. MwSt. an
Wer ist Ihr Vertragspartner?
Vertragspartner auf der Seite des WI-Gütesiegels ist die ASIIN, die auch das Angebot erstellt.
Wie können Hochschulen Mitglied des FFBT WI sowie VWI werden?
FFBT WI: Webauftritt siehe hier, „Mitglied werden“
VWI: Siehe hier
Ab wann beginnt der Auftrag?
Der Auftrag beginnt mit der schriftlichen Annahme dieses Angebots durch den FFBTWI / VWI (einschl. Rahmenvertrag, s. Anlage) und endet mit der Kündigung des Rahmenvertrags durch eine der beiden Seiten.
Wie lange ist das Siegel gültig?
Das Gütesiegel ist bis zum Ablauf der bei Bewerbung zugrundeliegenden Akkreditierung gültig. Bei einer Folgeakkreditierung eines Studiengangs kann durch eine erneute Bewertung das Siegel erneuert werden.
Ansprechspersonen
Lenkungsausschuss

Seit seinem Ruf an die Hochschule Pforzheim im Jahr 1990 ist Professor Uwe Dittmann als Gründungsdekan und später als Bereichsleiter Wirtschaftsingenieurwesen im Vorstand der Fakultät für Technik aktiv und pflegte von Beginn an den regelmäßigen fachlichen Austausch mit WI-Kollegen aus anderen Hochschulen. 2001 wurde er erstmalig zum stellvertretenden Vorsitzenden des FFBT WI gewählt, seit 2005 hat er nun den Vorsitz inne. In dieser Position wurde er bei der Jahrestagung 2023 erneut bestätigt.
Wichtige Meilensteine in seiner Vorstandstätigkeit sind die gemeinsame Herausgeberschaft des Qualifikationsrahmens Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) – einem Leitfaden und Qualitätssicherungsinstrument mit systematischer Formulierung von Lernergebnissen und Eckpfeilern für die Konstruktion von Modulen und Studienfächern – sowie die Einrichtung eines Gütesiegels für Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens. Darüber hinaus arbeitet der FFBT WI an dem Aufbau eines Netzwerks, die die internationale, fachliche Zusammenarbeit mit Hochschulen aus allen Kontinenten stärken soll. „Den Blick auch über die Grenzen Europas hinaus zu weiten und ein internationales Netzwerk des Wirtschaftsingenieurwesens aufzubauen, das ist der nächste wichtige Schritt, den wir nach der Einrichtung des Gütesiegels Wirtschaftsingenieurwesen gemeinsam in unserem starken Netzwerk anstreben“, beschreibt Uwe Dittmann den Kurs, den er in der kommenden Amtsperiode umsetzen will.
In seiner Vorstandstätigkeit engagiert sich Professor Uwe Dittmann für das erfolgreiche „Konzept Wirtschaftsingenieurwesen“, das auch an der Hochschule Pforzheim seit fast 30 Jahren gelehrt wird. Es basiert auf einer integrativen Verzahnung von Wirtschaft und Technik. Es bildet die Studierenden interdisziplinär zu flexibel einsetzbaren Generalisten aus, die in Unternehmen an Schnittstellenpositionen eine integrierende Funktion übernehmen. Komplexe Anlagen verkaufen, anspruchsvolle Projekte leiten und technische Fragestellungen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten analysieren – das sind typische Aufgaben von Wirtschaftsingenieuren in der heutigen Zeit.

Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Technischen Universität Berlin war Prof. Dr.-Ing. Hartmut Zadek wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technologie und Management im Bereich Logistik der Technischen Universität Berlin unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. H. Baumgarten.
Neben den üblichen Lehrleistungen leitete er praxisorientierte Forschungsprojekte im Bereich der Logistik und zu unternehmensstrategischen Fragen.1999 erfolgte die Promotion zum Dr.-Ing. (summa cum laude) an der Technischen Universität Berlin mit dem Thema „Kundenorientierung in logistischen Prozessketten“, ausgezeichnet mit dem Konrad-Mellerowicz-Preis 1999. Es folgten Tätigkeiten und Führungsaufgaben im Bereich Unternehmensstrategien, Logistik und Supply Chain Management, verbunden mit Unternehmensgründungen (Visality Consulting GmbH in Berlin, Zadek GmbH in Magdeburg). Seit 2008 zum Professor und Leiter des Lehrstuhls für Logistik im Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Fakultät Maschinenbau berufen verantwortet er zahlreiche Projekte in den Branchen Automotive, Aviation, Elektrotechnik, Logistik- und Verkehrsdienstleistung sowie Maschinen- und Anlagenbau und ist Autor und Herausgeber von Fachliteratur sowie Moderator und Leiter von Strategie-Workshops. VWI-Mitglied seit 1998 sowie Mitglied im Bundesvorstand seit 2018 befasst er sich mit den Themenfeldern WiIng-Studium, Akkreditierung, Gütesiegel, Berufsbild sowie dem Forschungsfeld Soziale Innovation.

Prof. Dr. Heiner Diefenbach hat an der TU Darmstadt Wirtschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Maschinenbau (1985) studiert. Es folgte 1989 die Promotion bei Prof. Dr. Heiner Müller-Merbach (Präsident des VWI von 1986 – 1987) an der Universität Kaiserslautern, heute Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zum Dr. rer. pol. Nach Stationen bei der Deutsche Bank AG in Frankfurt bis 1992 folgten die Tätigkeiten als Finanzvorstand bzw. CEO sowie als Geschäftsführer verschiedener mittelständischer sowie börsennotierter Unternehmen (CSC Ploenzke AG in Wiesbaden, TDS AG in Neckarsulm, Fujitsu in München, DST IT-Services, zuletzt bis 2022 bei SNP AG in Heidelberg). Heiner Diefenbach ist seit 1982 Verbandsmitglied und bereits seit 2001 Schatzmeister unseres Berufsverbands.

Prof. Dr. Heiner Diefenbach hat an der TU Darmstadt Wirtschaftsingenieurwesens mit Fachrichtung Maschinenbau (1985) studiert. Es folgte 1989 die Promotion bei Prof. Dr. Heiner Müller-Merbach (Präsident des VWI von 1986 – 1987) an der Universität Kaiserslautern, heute Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zum Dr. rer. pol. Nach Stationen bei der Deutsche Bank AG in Frankfurt bis 1992 folgten die Tätigkeiten als Finanzvorstand bzw. CEO sowie als Geschäftsführer verschiedener mittelständischer sowie börsennotierter Unternehmen (CSC Ploenzke AG in Wiesbaden, TDS AG in Neckarsulm, Fujitsu in München, DST IT-Services, zuletzt bis 2022 bei SNP AG in Heidelberg). Heiner Diefenbach ist seit 1982 Verbandsmitglied und bereits seit 2001 Schatzmeister unseres Berufsverbands.



